09.05.2018

Info Urlaub


Arbeitgeber muss Urlaubswunsch zeitnah prüfen

Wer geht wann in Urlaub? Diese Frage führt immer wieder zu Streit im Unternehmen. Jetzt hat das Arbeitsgericht Chemnitz entschieden: Erstellt der Arbeitgeber zu Beginn des Jahres einen Urlaubsplan auf Basis der Urlaubswünsche seiner Arbeitnehmer, kann er sie wegen der Genehmigung nicht bis eine Woche vor Urlaubsantritt hinhalten.

Zu Jahresbeginn hatte eine Sachbearbeiterin – wie vom Arbeitgeber gewünscht – ihren Urlaub in einen betrieblichen Kalender eingetragen. Wenn es nach dem Arbeitgeber gegangen wäre, hätte sie zudem eine Woche vor Urlaubsantritt noch eine Urlaubsgenehmigung einholen müssen.

Ab in die Sonne
Das geht so nicht, entscheid das Arbeitsgericht Chemnitz. Eine entsprechende Regelung ist unwirksam. Denn der Arbeitgeber muss dem Urlaubswunsch des Arbeitnehmers in einer angemessenen Zeit widersprechen. Sonst darf der Arbeitnehmer davon ausgehen, dass sein Urlaub als gewährt gilt.

Doch was ist ein angemessener Zeitraum? Noch angemessen ist ein Monat, so die Richter. Will der Arbeitgeber den Arbeitnehmer hingegen bis eine Woche vor Urlaubsantritt hinhalten, so ist dies unwirksam. Und das ist richtig so. Denn selbst wenn keine Reise geplant ist, so brauchen Arbeitnehmer doch frühzeitig Planungssicherheit für ihren Urlaub. Alles andere würde zu einer übermäßigen Berücksichtigung betrieblicher Belange führen.

Kein Kündigungsgrund
Geklagt hatte die Arbeitnehmerin übrigens gegen ihre Kündigung: Als sie (wegen des Urlaubs) nicht zur Arbeit erschienen war, hatte ihr der Arbeitgeber „wegen Nichterscheinens am Arbeitsplatz" die fristlose Kündigung ausgesprochen. Die Kündigung war in diesem Fall jedoch unwirksam, da kein Fall der Selbstbeurlaubung vorlag.

Arbeitsgericht Chemnitz vom 29.01.2018, 11 Ca 1751/17


27.04.2018

5 Stunden pro Woche bleiben unbezahlt

 

Die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit verschwimmen immer mehr.

Mittlerweile verbringen Arbeitnehmer mehr als fünf Stunden pro Woche in ihrer Freizeit mit beruflichen Tätigkeiten. Das ergibt eine neue Auswertung des Instituts zur Zukunft der Arbeit (IZA).

Ein Grund dafür sei der hohe Leistungsdruck, so das Institut. Rund zwei Drittel der Befragten gaben an, dass ihre Arbeit in der normalen Arbeitszeit einfach nicht zu schaffen sei.

Typische Tätigkeiten, die in der Freizeit erledigt werden, sind das Lesen und Beantworten von dienstlichen E-Mails sowie die Beschäftigung mit Informationsmaterial und Fachliteratur.

Der DGB fordert einen besseren Schutz der Arbeitnehmer. 
Quelle: DGB; Bund-Verlag


24.04.2018

Kurz gemeldet


Psychische Leiden am Arbeitsplatz nehmen immer noch zu.
 
Laut dem AOK-Fehlzeiten-Report 2017 ist der Arbeitsausfall durch psychische Erkrankungen in den vergangenen zehn Jahren mit 79,3 Prozent überproportional stark gestiegen. Mit 25,7 Tagen je Fall lagen die Ausfallzeiten 2016 an der Spitze aller Erkrankungen und dauerten mehr als doppelt so lange wie der Durchschnitt mit 11,7 Tagen je Fall.
Quelle: AOK-Fehlzeiten-Report 2017   


12.04.2018

Achtung Zukunft?

Viele Kolleginnen und Kollegen sind ob der zahlreichen Informationen zum Thema Digitalisierung verunsichert. Arbeitgeber, Gewerkschaften, Regierungen von allen Seiten unserer Gesellschaft dröhnt es auf Internet-, Radio- und TV-Kanälen.
Von vollvernetzten Geräten ist da die Rede, vom Staubsauger mit GPS optimierter Routenfindung zum letzten Staubkorn, bis zum selbst nachbestellenden Kühlschrank mit Amazon-Connect. Gläserne Mitarbeiter Vollzeit digital überwacht und jederzeit einsatzbereit und –willig.
Merkwürdig, dass gerade in der Arbeitswelt vornehmlich von Gefahren und Risiken reden, im privaten Umfeld scheinen aber die Wenigsten Probleme darin zu sehen, dass sie sich durch Nutzung von technologischen Gimicks wie Smartphones, GPS Tracker, Fitnessarmbänder und sonstigen Wearables allzu gläsern machen und in Kombination mit elektronischen Bezahlsystemen zu komplett überwachten Objekten verkommen. Vom Wecken lassen per Smartphone, totale Überwachung aller Bewegungstätigkeiten – Weg zur Arbeit zu Fuß, per Rad oder Auto, Einkaufsverhalten: welche Nahrungsmittel und Getränke und in welcher Menge alles fein säuberlich registriert durch das Bezahlen per EC-Karte, ob und wieviel sportliche Betätigungen in der Freizeit stattfinden und natürlich inklusive aller Arztbesuche – das Handy ist ja immer dabei. Bis hin zum Einschlafverhalten inklusive Schnarch-Sensor am Handgelenk. Gerade auch Krankenkassen haben ein Interesse an solchen Daten und finanzieren nicht ohne Grund bereits seit einigen Jahren die Entwicklung von Fitnesstracker. Übrigens Verweildauern in Eisdielen und Fast Food Ketten gehören heute ebenso zu den begehrten Daten.
Im privaten Umfeld trägt jeder die Verantwortung selbst, wieviel von und über sich man preisgeben will.
Im dienstlichen Umfeld sehen wir in den neuen Technologien große Chancen für unsere Unternehmen. Der digitale Wandel verändert unser gesamtes Arbeitsleben.

Für eine menschengerechte Umsetzung stehen wir als Betriebsräte mit in der Verantwortung.


22.03.2018

DANKE!!!!

 

Durch EURE Unterstützung an den Wahlurnen ist es uns gelungen,

zwei neue Betriebsratsmitglieder bei BR-vor-Ort hinzu zugewinnen.

 

Peter Schoennagel und Roswitha Beyer werden von Achim Wagner und Ingo Schmitz unterstützt.

 

Glückwunsch auch an alle anderen (wieder-)gewählten Betriebsratsmitglieder - auf eine gute Zusammenarbeit.

 


19.03.2018

Zahlen des Tages

 

CUR: 142%                   TEC: 116%

 

 


16.03.2018

5 Stunden unbezahlt

 

Laut einer Auswertung des IZA (Institut zur Zukunft der Arbeit) arbeiten immer mehr Arbeitnehmer auch in ihrer Freizeit oder beschäftigen sich mit dienstlichen Themen. 

 

Zwei Drittel der Befragten gaben an, nicht alle Aufgaben während der Arbeitszeit erledigen zu können und bis zu 5 Stunden ihrer Freizeit dafür aufbringen. Das Forschungsinstitut der Deutschen Post Stiftung kommt zu dem Schluss, dass  Freizeit und Beruf  immer mehr verschmelzen. BR-vor-Ort fordert  hierzu klare Regelungen und CURRENTA / TECTRION Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen vor dieser Form der Selbstausbeutung zu schützen.

 


02.03.2018

Betriebsrat meines Vertrauens

 

Der Mitarbeiter entscheidet, welches Betriebsratsmitglied ihn zu einem Gespräch begleiten soll. Hinzuziehung eines Betriebsrats ist ein Recht des Arbeitnehmers.


01.03.2018

Kurz gemeldet


Dauerbrenner: Krank zur Arbeit
Die Grippewelle befindet sich gerade auf ihrem Höhepunkt. Viele Kollegen fehlen, manche sitzen dagegen hustend und rotäugig im Büro nebenan. Sie haben sich dazu entschieden krank zur Arbeit zu gehen. Nach einer Umfrage des DGB gaben 67% der Beschäftigten an, in den letzten 12 Monaten mindestens einmal "richtig krank" zur Arbeit gegangen zu sein. 46 Prozent räumten ein, dies über einen Zeitraum von mindestens einer Woche getan zu haben. Appelle, sich besser auszukurieren, verhallen oft folgenlos. Nun empfieht auch das renommierte Robert-Koch-Institut, freilich aus epidemischen Gründen, im Krankheitsfall bitte daheim zu bleiben. Alles andere sei schlichtweg unvernünftig.

Quelle: Süddeutsche Zeitung / dpa   


21.02.2018

Nicht ohne meinen Betriebsrat!

 

In letzter Zeit kommt es immer wieder vor, dass Vorgesetzte Mitarbeiter zu einem formlosen Gespräch einladen.

Auf Nachfrage der Mitarbeiter nach dem Grund des Gesprächs heißt es dann: „Ist nix Schlimmes!“ oder so ähnlich…

 

Hier ist absolute Vorsicht geboten und wir raten dringend einen Betriebsrat eures Vertrauens zu diesem Gespräch mitzunehmen.

Ferner habt ihr das Recht, solltet ihr „im guten Glauben“ ohne Betriebsrat an dem Gespräch teilnehmen, dieses abzubrechen, wenn es sich bei diesem Gespräch um arbeitsrechtliche Themen wie z.B. Versetzung etc. handeln sollte.

 

Gerne beraten und begleiten wir BR-vor-Ort-Betriebsräte euch.


19.02.2018

Und wo ist mein Kästchen?

 

Heute waren unsere BR-vor-Ort-Betriebsräte Roswitha Beyer und Peter Schoennagel bei der Mitarbeiterinformation Fokus+ Umorganisation STL und VEL in der Bürgerhalle vor Ort.

 

Die Herren Czauderna und Jirmann stellten die Umorganisation anschaulich und verständlich dar.

 

Allerdings sind noch einige Kästchen mit „N.N.“ befüllt. Detailgespräche stehen noch aus.

 

Selbstverständlich stehen wir von BR-vor-Ort für Euch zur Verfügung!

 


15.02.2018

alea iacta est 

                    die Würfel sind gefallen

 

Als  "Liste 3"  geht BR-vor-Ort bei der Betriebsratswahl 2018 an den Start.

 

Hier die Namen und Reihenfolge

der ersten 12 Kandidaten

 

 

 

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02.02.2018

Heißer Tipp an eisigen Tagen

Als besonders vorsichtig erachtete sich ein Arbeitnehmer, als er eines Morgens die Glatteis-Situation vor seinem am Straßenrand geparkten Auto testen wollte und (sonst wäre es ja keine erwähnenswerte Geschichte) stürzte und brach sich den Arm.

Da er sich auf dem Weg zur Arbeit befand wähnte er sich unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung.

Das sahen die Richter in oberster Instanz am Bundes-sozialgericht anders.

Begründung: der unmittelbare und versicherte Weg zur Arbeitsstätte sei bereits in dem Zeitpunkt unterbrochen, in dem der Kläger die Straße betreten hatte. Bei der Prüfung der Fahrbahnverhältnisse handelt es deshalb nur um eine Vorbereitungshandlung zum versicherten Arbeitsweg. Die Prüfung der Fahrbahnbeschaffenheit sei weder von der Straßenverkehrsordnung vorgeschrieben, noch geeignet, um den gesamten Weg beurteilen zu können.
Merke: Manchmal schadet zu viel Vorsicht.
Quelle: Bundessozialgericht Aktenzeichen B 2 U 3/16 R

 

 

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                                                                                                                                                                                                            01.02.2018

Informationen zur Altersfreizeit

Die Altersfreizeit ist im Manteltarifvertrag der Chemischen Industrie im § 2a geregelt.

Tagschichtmitarbeiter ab dem vollendeten 57. Lebensjahr (also ab dem Tage des Geburtstages) haben Anspruch auf

2,5 Stunden Altersfreizeit pro Woche, bei einer mindestens 37,5 Stunden/Woche.

 

Vorrangig sollen Altersfreizeiten am Dienstag, Mittwoch oder Donnerstag gewährt werden. Ist aus Gründen des Arbeitsablaufs eine Zusammenfassung der Altersfreizeiten zu freien Tagen erforderlich, können sich die Betriebsparteien hierauf einigen.

 

Die Lage der Altersfreizeiten kann zwischen Arbeitgeber und Betriebsrat vereinbart.

 

"Es ist immer besser, sich mit den Kollegen und Vorgesetzten abzusprechen, denn nichts ist unmöglich...", so unsere Betriebsrätin Roswitha Beyer

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22.01.2018

Aktuelles aus der Rechtsprechung

Heimliche Aufnahmen eines Personalgesprächs

 

Das ist passiert:
Dem Arbeitnehmer war vorgeworfen worden, er habe Kollegen beleidigt und eine Kollegin verbal bedroht. Das wollte der Arbeitgeber mit ihm in einem Personalgespräch klären, bei dem auch ein Betriebsratsmitglied anwesend war. Der Arbeitnehmer nahm das Gespräch mit dem Vorgesetzen und dem Betriebsrat heimlich mit seinem Smartphone auf.

Als der Arbeitgeber einige Monate später durch eine E-Mail des Arbeitnehmers davon erfuhr, kündigte er ihm fristlos. Der Arbeitnehmer wehrte sich gegen die Kündigung. Er meint, er habe nicht gewusst, dass eine Ton-Aufnahme verboten war. Sein Handy habe während des Gesprächs außerdem offen auf dem Tisch gelegen.

Das entschied das Gericht:
Das LAG hat die Kündigungsschutzklage des Arbeitnehmers abgewiesen. Die fristlose Kündigung des Arbeitsverhältnisses sei wirksam. Die heimliche Aufnahme des Personalgesprächs verletze das allgemeine Persönlichkeitsrecht der Gesprächsteilnehmer nach Art. 2 Abs. 1 und Art. 1 Abs. 2 Grundgesetz (GG). Dieses gewährleiste auch das Recht auf Wahrung der Unbefangenheit des gesprochenen Worts. Die Gesprächsteilnehmer dürften selbst bestimmen, ob Erklärungen nur ihnen, einem bestimmten erweiterten Kreis oder der Öffentlichkeit zugänglich sein sollten.

Quellen: ifb, Hessisches Landesarbeitsgericht, Urteil vom 23. August 2017, 6 Sa 137/17

 

Hierzu BR-vor-Ort Betriebsrat Peter Schoennagel: "Bild- oder Tonaufnahmen ohne Genehmigung der beteiligten Personen können im Arbeitsverhältnis,  wie in diesem Beispiel, selbst nach 25 Jahren Betriebszugehörigkeit, zur fristlosen Kündigung führen. Von so einem Vorgehen ist dringend abzuraten".

 

Weitere Infos zu diesem oder anderen rechtlichen Themen bei eurem BR-vor-Ort   Betriebsrat eures Vertrauens.


09.01.2018

TECTRION unterstützt Betreuung von Mitarbeiterkindern

 

Auf Basis der GBV "Zeit für Familie" erhalten Tarifmitarbeiter/-innen der TECTRION für die Betreuung von nicht schulpflichtigen Kindern in Kindergärten oder vergleichbaren Einrichtungen einen Arbeitgeberzuschuss in Höhe von bis zu 460 Euro pro Kalenderjahr, sofern die Anspruchsvoraussetzungen erfüllt sind.

Tarifmitarbeiter/-innen, die den Arbeitgeberzuschuss für das Jahr 2017 beantragen möchten, schicken bitte den ausgefüllten Antrag bis zum 28. Februar an die Personalabteilung.

 

Weitere Informationen:

 http://tectrion.cnb/news-termine/news/ansicht/news/tectrion-unterstuetzt-betreuung-von-mitarbeiterkindern.html


04.01.2018

Feierabend

 

Wenn nach der Arbeit nichts mehr geht.

Wie es um die Vereinbarkeit von Arbeit und Privatleben unter den Beschäftigten in Deutschland bestellt ist, hat eine Befragung zum DGB-Index Gute Arbeit 2017 ermittelt. Danach sind über 40 % der Arbeitnehmer nach der Arbeit "sehr häufig" oder "oft" zu erschöpft, um sich noch um private oder familiäre Angelegenheiten zu kümmern. Arbeitsbedingungen scheinen hierbei eine große Rolle zu spielen. Wo sie schlecht sind, liegt der Anteil der Beschäftigten mit Arbeitsstress bzw. zeitlich bedingten Vereinbarkeitsproblemen rund siebenmal höher als dort, wo gute Arbeitsbedingungen herrschen. Die größten Probleme im Hinblick auf die Vereinbarkeit von Arbeit und Privatleben gibt es übrigens im Sozial- und Gesundheitswesen sowie im Gastgewerbe.

Und: Frauen trifft das Problem härter als Männer.

Quelle: DGB


03.01.2018

Zeit für Familie

CURRENTA unterstützt Eltern und Familien mit Kinderbetreuungszuschuss

Im Mai 2016 haben sich Geschäftsführung und Gesamtbetriebsrat im Zuge der "Mittelverwendung der Demografiebeträge" auf fünf Gesamtbetriebsvereinbarungen verständigt, die rückwirkend zum 01.01.2016 in Kraft getreten sind und befristet bis 31.12.2018 gelten.

 

Weitere Informationen:   http://currenta.cnb/zeit-fuer-familie.html

 


02.01.2018

2018 - Neues Jahr neue Gesetze,

das ändert sich für Arbeitnehmer


Gleicher Lohn für gleiche Arbeit

Das neue Entgelttransparentgesetz, das schon seit dem 6. Juli 2017 gilt, verbietet eine ungleiche Bezahlung aufgrund des Geschlechts. Männer und Frauen müssen bei gleicher Arbeit den gleichen Lohn erhalten.

 

Betriebliche Altersversorgung stärken

Das neue Betriebsrentenstärkungsgesetz (BRSG) soll dafür sorgen, dass sich Betriebsrenten, vor allem in kleineren Betrieben in Zukunft stärker verbreiten und auch Geringverdiener vor Altersarmut schützen.

 

Rentenbeitrag sinkt
Der Beitrag zur gesetzlichen Rentenversicherung soll um 0,1 Prozentpunkte auf 18,6 Prozent sinken.

 

Kindergelderhöhung
Das Kindergelt wird 2018 um zwei Euro pro Kind erhöht. Für das erste und zweite Kind gibt es dann jeweils 194 Euro pro Monat und für jedes weitere Kind 225 Euro.

 

Höhere Förderung für Riester-Sparer
Ab 1. Januar 2018 steigt die Grundzulage für Riester-Sparer von Euro 154 auf Euro 175 pro Jahr.
Für jedes Kind, das nach dem 31. Dezember 2007 geboren wurde, erhalten Sparer zusätzlich Euro 300 pro Jahr und Kind, für davor geborene Kinde Euro 185 pro Jahr.

 

Reform des Mutterschutzes
Zum Teil trat das neue Mutterschutzgesetz schon 2017 in Kraft. Ab 1. Januar 2018 gilt, dass auch Schülerinnen und Studentinnen vom Mutterschutz profitieren und im Schutzzeitraum von Pflichtveranstaltungen befreit sind. Zudem verlängert sich die Mutterschutzfrist von 8 auf 12 Wochen, wenn das geborene Kind eine Behinderung hat. Ferner soll der Kündigungsschutz künftig auch für Frauen gelten, die nach der 12. Schwangerschaftswoche eine Fehlgeburt erleiden.

 

Details und weitere Infos bei euren BR-vor-Ort Betriebsräten.


22.12.2017

Ich bin dann mal weg ...

 Daimler und viele andere haben es schon, Porsche möchte es.

 

Auf Grund der vielen Rückfragen zum letzten Thema,

hier nochmal konkret:

 

Jeder hat ein Recht auf Nichterreichbarkeit!

 

Auf der einen Seite steigen Arbeitsbelastung und die damit verbunden psychische Erkrankungen, auf der anderen Seite möchten Arbeitgeber eine möglichst Hohe Gesundheitsquote.

 

Ein Instrument in diesem Spagat kann die Sperrung von eMail-Konten während der Freizeit sein.

 

"Der Erwartungshaltung einiger Vorgesetzter, Mails im Urlaub oder Freizeit zu beantworteten werde damit ein Riegel vorgeschoben", so BR-vor Ort Betriebsrat Peter Schoennagel, "und durch die Vermeidung nicht bezahlter Überstunden steigt auch der Erholungswert der freien Zeit."


19.12.2017

Feiertage und Erreichbarkeit

 

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen weder im Urlaub noch über die Feiertage erreichbar sein, daran ändert auch das Diensthandy nichts.


14.12.2017

Kurz erklärt: Billiges Ermessen

 

Beurteilung eines Rechtsfalles nach dem natürlichen Gerechtigkeitsempfinden, das die berechtigten menschlichen, sozialen und wirtschaftlichen Belange im Einzelfall berücksichtigt. (Einzelgerechtigkeit)

 


12.12.2017

Auskunft

 

Das neue Entgelttransparenzgesetz stellt klar, dass Frauen und Männer für die gleiche oder eine gleichwertige Arbeit grundsätzlich auch dasselbe Entgelt erhalten müssen.
Diskriminierungen unmittelbarer und mittelbarer Art bei der Bezahlung sind verboten.
Kern des Gesetzes ist ein Auskunftsanspruch für Beschäftigte aber kein Anpassungsanspruch.
Weitere Informationen geben wir gerne vertraulich in einem persönlichen Gespräch.


01.12.2017

Kurz erklärt: Versetzung

 

Personelle Auswahl bei Versetzungen, bedarf der Zustimmung des Betriebsrats. Versetzung im Sinne dieses Gesetzes ist die Zuweisung eines anderen Arbeitsbereichs, die voraussichtlich die Dauer von einem Monat überschreitet, oder die mit einer erheblichen Änderung der Umstände verbunden ist, unter denen die Arbeit zu leisten ist, z.B. Arbeitsbedingungen, Arbeitsumgebung, Arbeitszeit oder Beanspruchung.

 

Für weitere Informationen oder Rückfragen stehen wir Euch gerne persönlich zur Verfügung.

 


28.11.2017

TEC-Betriebsversammlung

 

Großes Thema Engineering Service, Entwicklung Aufgaben und Leistung.  

 

Die Parkplatz Situation vor G 7 der ungeliebte UTV waren für die Kollegen die wichtigen Themen.

 


24.11.2017

Betriebsversammlung am 24.11.17

 

No comment…(kein Kommentar)

 


17.11.2017

Wochenende Nebenjob ?


Nur mit einem Job finanziell überleben? Das gelingt offenbar immer weniger Menschen. Wie das IAB-Institut der Bundesagentur für Arbeit bekannt gab, üben mittlerweile etwa 3,1 Millionen Beschäftigte neben dem Hauptjob eine Nebenerwerbstätigkeit aus. Die Hauptursachen sind unterschiedlich: So werde der "Erstjob" häufig nicht in Vollzeit ausgeübt, die Bezahlung sei oft niedrig, auch Arbeitslosigkeit oder Kurzarbeit eines Familienmitglieds bzw. Scheidung seien typische Fälle. Bei etlichen Beschäftigten bestünden auch "lustindizierte" Gründe. Ihnen gehe es mehr darum, noch zusätzlich etwas zu machen, das Spaß verspricht oder berufliches Prestige bringt.
Quelle: betriebsratspraxis24.de   


Wer seinen Verdienst mit einem Nebenjob aufbessern will, muss einiges beachten z.B. Ruhezeit, Urlaubsregelungen, Zustimmung des Arbeitgebers und der Krankenkasse etc.  Weitere Informationen geben wir gerne auf Wunsch vertraulich weiter.



10.11.2017

Gut zu wissen: Gesetzliche Unfallversicherung


Der Versichertenkreis der gesetzlichen Unfallversicherung ist in den letzten Jahren etwas erweitert worden. Als Arbeitsunfall zählen mittlerweile alle Unfälle, die Versicherte infolge einer versicherten Tätigkeit erleiden, als Arbeitsunfall.
Entsprechend sind mittlerweile auch Kinder in der Kita oder Schüler im Sportunterricht versichert.


09.11.2017

Erlebnis innere Kündigung


Die innere Kündigung kommt nicht plötzlich. Sie ist das Ergebnis eines langwierigen Prozesses eigenen Erlebens von negativen Ereignissen im Arbeitsleben eines Mitarbeiters. Sie vollzieht sich leise, in kleinen Schritten und ist von den Kollegen und den Vorgesetzten meist nicht sogleich erkennbar. Die Ursachen sind vielschichtig. Sie können im Vorgesetztenverhalten (fehlende Anerkennung, autoritärer Führungsstil) im Betrieb (schlechtes Arbeitsklima) oder in der Person selbst (Fehleinschätzung der eigenen Fähigkeiten, ausgeprägtes Gerechtigkeitsempfinden) liegen.
Er möchte sich für die erlittenen „Ungerechtigkeiten“ an seinem sozialen Umfeld rächen, bei seiner inneren Emigration aber auch nicht ertappt werden, um sein Arbeitsverhältnis nicht zu gefährden. Charakteristische Verhaltensweisen sind u.a. Dienst nach Vorschrift, Interesselosigkeit, zunehmender sozialer Rückzug, sarkastische Kommentare über die Firma und die Vorgesetzten und häufige bzw. längere Fehlzeiten


03.11.2017

Kurz gemeldet


Psychische Leiden am Arbeitsplatz nehmen immer noch zu
 
Laut dem AOK-Fehlzeiten-Report 2017 ist der Arbeitsausfall durch psychische Erkrankungen in den vergangenen zehn Jahren mit 79,3 Prozent überproportional stark gestiegen. Mit 25,7 Tagen je Fall lagen die Ausfallzeiten 2016 an der Spitze aller Erkrankungen und dauerten mehr als doppelt so lange wie der Durchschnitt mit 11,7 Tagen je Fall.

Quelle: AOK-Fehlzeiten-Report 2017


02.11.2017

Kurz gemeldet


„Kinderkrank-Meldungen“ haben sich verdoppelt
 
Die Zahl der Fälle, in denen Eltern sich wegen einer Erkrankung eines Kinds arbeitsunfähig melden, hat sich innerhalb der letzten zehn Jahre mehr als verdoppelt. Das berichtet die FAZ. Laut Gesundheitsministerium sollen im vorigen Jahr 2,455 Millionen Fälle registriert worden sein. 2007 waren es lediglich 1,06 Millionen. Auch die eigenen Krankentage haben sich verdoppelt, von 2,7 auf 5,5 Millionen.

Quelle: FAZ


12.10.2017

Home-Office

 

Arbeit im Home-Office wird von Kolleginnen und Kollegen oft mit Skepsis betrachtet, hat aber durchaus Vorteile für die Mitarbeiter. Sie sparen Fahrtzeit und Fahrtkosten, können Familie und Arbeit besser miteinander kombinieren und ihre Arbeitszeit nach den eigenen Bedürfnissen gestalten.

Aber es gibt auch eine ganze Reihe von Problemen und Risiken die bei Telearbeit entstehen können. Die Abgrenzung von Arbeit und Freizeit gelingt nicht jedem, was zur Folge haben kann, dass man immer im Bereitschaftsmodus ist. Der Arbeitsplatz muss auch im Home-Office den Anforderungen der neuen Arbeitsstättenverordnung genügen, auch eine Gefährdungsbeurteilung ist erforderlich. Es muss sichergestellt werden, dass auch der „informelle“ Kontakt zum Betrieb bestehen bleibt, um nicht von betrieblichen Entwicklungen, Weiterbildungs- und Entwicklungschancen abgeschnitten zu sein. Und nicht zuletzt entstehen besondere Risiken, z. B. bei Unfällen, die auf geeignete Weise abgesichert werden müssen.

All diese Fragen bedürfen einer sorgfältigen Prüfung.


06.10.2017

Die Personalakte - das unbekannte Wesen 

 

Um kaum ein Thema in der Arbeitswelt ranken sich so viele Gerüchte wie um die Personalakte.

Viele Fragen bei unseren BR-vor-Ort Terminen drehen sich um diesen ominösen Gegenstand.

Um ein wenig Licht ins Dunkel zu bringen hier ein paar Fakten: 

 

Personalakten sollen ein möglichst vollständiges, wahrheitsgemäßes und sorgfältiges Bild über das Arbeitsverhältnis der Arbeitnehmerin bzw. des Arbeitnehmers geben.

 

Personalakten dürfen nur Angaben enthalten, für die ein sachliches Interesse des Arbeitgebers im Zusammenhang mit dem Arbeitsverhältnis besteht.

 

Jede(r) Arbeitnehmer/in kann ohne Angabe von Gründen und Einschränkungen Einsicht in seine Personalakte nehmen.

Hierzu kann - nicht muss - ein Mitglied des Betriebsrats hinzugezogen werden.

 

Bei weiteren Fragen geben wir gerne in einem persönlichen Gespräch Auskunft.  

 


28.09.2017

Ostermann Arena nicht ausverkauft

 

Arbeitssicherheit, Fokus+, Gesundheitsschutz und natürlich Digitalisierung waren die bestimmenden Themen bei der CURRENTA Betriebsversammlung.


26.09.2017

Lockere und sehr gut besuchte Betriebsversammlung

 

In lockerer Runde diskutierten Geschäftsführer  Hans Gennen,  Marcel Roos, Leiter Digi4TEC und  Betriebsräte über das Thema Digitalisierung in der Arbeitswelt bei Tectrion.
Chancen, Risiken, Rahmenbedingungen, Einbindung aller  Mitarbeiten  und Datenschutz waren die bestimmenden Themen.
Betriebsrat Peter Schoennagel  sprach sich für den Schutz der Mitarbeiter gegen unerlaubten Datenmissbrauch aus . Systeme und  Daten dürfen nicht zu unerlaubten Leistungs- und Verhaltenskontrollen  genutzt werden. Im Anschluss konnten sich die Kolleginnen und Kollegen über die Arbeit des Digi4TEC informieren.
Die Versammlung sowie das Thema wurden positiv aufgenommen.

 


21.09.2017

Sicherheitstag 2017  bei CUR + TEC

 

"Käsemodell", Ordnung + Sauberkeit und die Werkschutzmeldungen standen in diesem Jahr bei TEC im Vordergund des Sicherheitstages.

 

 

CUR Mitarbeiter hatten knifflige Quizfragen unter dem Motto "Wissen teilen - voneinander lernen"  zu lösen.

 

 


15.09.2017

Psychische Erkrankungen auf neuem Höchststand

 

Laut Krankenkassenbericht sind die  Arbeitsausfälle durch psychische Erkrankungen in den letzten 10 Jahren um fast 80 Prozent dramatisch angestiegen.

 

Auch aus diesem Grund achtet bei CUR / TEC der Betriebsrat verstärkt auf die Betrachtung der psychischen Belastungen am Arbeitsplatz im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung.


Weitere Informationen hierzu bei eurem BR-vor-Ort Betriebsrat.

 


08.09.2017

Mehr vom Leben

 

Immer wieder werden wir vor Ort auf die Möglichkeit der Reduzierung der Arbeitszeit angesprochen. Hier ein paar grundlegende Informationen zum Thema Teilzeit.

 

 Weniger arbeiten bedeutet zwar weniger Geld, aber 20% weniger Stunden heißt nicht 20% weniger Netto in der Tasche.

 

Freitags nie da
Beispiel: Ein Mitarbeiter reduziert seine Wochenstunden von 40 auf 32, eine Reduzierung um 20%. Sein Bruttolohn von z.B. brutto 3.000€ sinkt dadurch ebenfalls um 20% auf 2.400€. Bedingt durch die Steuerprogression würde der Nettolohn aber nur um 15% sinken, in obigem Beispiel von 2.137€ auf 1.808€ (Steuerklasse I).

Die Teilzeit bietet vielfältige Lösungen und Möglichkeiten. Für fast jede Lebenssituation gibt es Gestaltungsmöglichkeiten

 

Keine Einbahnstraße
Teilzeitarbeit kann befristet vereinbart werden, nach Ablauf der Frist (z.B. 2 Jahre) kann der Mitarbeiter/-in prüfen ob die Regelung noch zur Lebenssituation passt und dann mit dem Arbeitgeber zusammen entscheiden ob man den Vertrag erneuert oder nicht.    Jedoch: es gibt keinen Rechtsanspruch auf Rückkehr zur Vollzeit.

Für die, die es juristischer wollen: in Deutschland gibt es ein sogenanntes Teilzeit- und Befristungsgesetz (TzBfG). In diesem steht sinngemäß, dass der Arbeitgeber Teilzeit zu ermöglichen hat. Anspruch auf Teilzeit hat jeder Arbeitnehmer, der in einem Betrieb mit mindesten 15 Mitarbeitern beschäftigt ist.
 Besonderer Hinweis: einem Mitarbeiter der in die Teilzeit wechselt dürfen per Gesetz keine Nachteile entstehen, z.B. bei Fort- und Weiterbildung etc.

Nähere Infos gerne bei eurem BR-vor-Ort Betriebsrat.

 


01.09.2017

Stress im Job erhöht das Unfallrisiko

 

Das ist an sich nicht neu.

Eine Studie der Hans-Böckler-Stiftung stellte nun einen direkten Zusammenhang zwischen Arbeitsstress und Fahrstil her.

Ergebnis:

Wer im Job unter Druck steht, fährt auf dem Weg von und zur Arbeitsstelle riskanter und neigt eher zum Missachten von Verkehrsregeln.

Kurzum, das Unfallrisiko steigt markant an.

Daher lieber zwei Mal tief durchatmen - und ein paar Sekunden später ankommen.

 


24.08.2017

Rohrnetztechnik und Rohrfernleitungen

 

Gestern waren Bereichsbetriebsrätin Roswitha Beyer und BR-vor-Ort Kollege Peter Schoennagel in den Bereichen  Rohrnetztechnik und Rohrfernleitungen in G 7 unterwegs.
Die verantwortungsvolle Arbeit, die die Kollegen in den Bereichen erbringen, erfordern höchste fachliche Kompetenz und kann nur mit einem funktionierenden Team geleistet werden. Hier werden Mitarbeiter nicht nur gefordert, sondern auch gefördert.
Themen bei dem Besuch in den Bereichen waren Arbeitsschutz, Gesundheitsschutz, MA-Entwicklung, demografischer Wandel etc
BR-vor-Ort sichert auch zukünftig Unterstützung zu .
Weitere Termine in den beiden Bereichen sind noch geplant.


23.08.2017

Kurz gemeldet:  2,3% Tariferhöhung ab 01.09.2017

 

Der Chemie Tarifabschluss in 2016 sah eine Erhöhung in zwei Schritten vor:

3,0%  Erhöhung zum 01.08.2016 und weitere 2,3% zum 01.09.2017.

Nähere Informationen, z.B. zu Sonderregelungen einiger Bereiche, bei eurem Betriebsrat.

 


15.08.2017

Anruf genügt

 

BR-vor-Ort beim TECTRION Entstördienst.
 „Ein ganz besonderer Service – aber keiner will uns haben – aber wenn’s brennt soll die Feuerwehr der PLT sofort vor Ort sein“ ist ein oft zitierter Satz der Kollegen die an 365 Tagen im Jahr Tag und Nacht unermüdlich im Einsatz sind.
Um zuverlässig Schaden abzuwenden ist ein hohes Maß an Kenntnissen Voraussetzung.
Deshalb ist es wichtig, neue Kollegen frühzeitig einzuarbeiten – Demographie lässt grüßen.

Die lässt sich nicht mit einem Anruf „entstören“.


09.08.2017

Viele Monitore, große Verantwortung

 

Im Fünf-Schicht-System über die Standorte alles im Blick.

 

So der Eindruck von BR-vor-Ort in der zentralen Messwarte der Kälteerzeugung in Leverkusen.

Viele Fragen -von beiden Seiten- wurden beantwortet und noch mehr diskutiert.

Fehlender Nachwuchs und die knappe Schichtbesetzung waren Schwerpunkte der intensiven Gespräche mit den Kollegen.

Schichtarbeit ist eine besondere Herausforderung denn die Gestaltung der Schichtarbeit muss entsprechend den Anforderungen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes der Arbeitnehmer aber auch den Anforderung des Betriebes gerecht werden.

 

"Gesunder Lebensrhythmus und Schichtarbeit in Einklang zu bringen ist oft ein schwieriger Balanceakt, den Betriebsräte mit begleiten müssen" weiß auch unser "BR-vor-Ort Schichtexperte" und Betriebsratskollege Achim Wagner.


03.08.2017

Kurz gemeldet:  Raus aus der Tabuzone

 

Die Zahl der Arbeitsausfälle durch psychische Belastungen sind auf einem Höchststand. 

Arbeitsüberlastung und Zeitdruck sind Gesundheitskiller. Minimierung psychischer Belastungen beugt Unfällen vor.

 

Auch aus diesem Grund startet in diesen Tagen bei TECTRION ein Pilot zur Gefährdungsbeurteilung der

"psychischen Belastungen am Arbeitsplatz".

Unser Betriebsrat Peter Schoennagel begleitet den Piloten und beantwortet gerne Fragen rund um das Thema.


28.07.2017

Nicht mit uns!

Etliche Anrufe und Anfragen zum Thema PC-Überwachung sind bei uns eingegangen.

 

„Nicht mit uns!“ So Betriebsrat Peter Schoennagel .

 

Jede Form der Mitarbeiter-Überwachung ist mitbestimmungspflichtig und bei uns im Unternehmen ohne Zustimmung des Betriebsrat nicht möglich und damit illegal.

Deutschlands höchste Arbeitsrichter haben dies gestern entschieden und bestätigt. Arbeitgeber dürfen keine Programme zur Überwachung ihre Mitarbeiter einsetzen.

 

Zur Info:

Ein Keylogger ist ein Tastatur-Protokollierer, Tastenanschläge werden gespeichert und ausgewertet.


21.07.2017

Arbeitszeit muss zum Leben passen

 

so der Tenor einer Umfrage der IG Metal unter 680.000 Beschäftigten.
Fragt man nach Faktoren für Zufriedenheit bei Arbeitnehmern fällt signifikant auf, dass das Thema Gestaltungsmöglichkeiten der Arbeitszeit einen hohen Stellenwert eingenommen hat.

"Damit ist nicht nur die reine Wochenarbeitszeit gemeint" weiß Betriebsrat Peter Schoennagel, "viele Kolleginnen und Kollegen wünschen sich eine Flexibilisierung der Arbeitszeiten am Lebenslauf entlang.
Konkret heißt das: Lebensphasen in denen man mal weniger arbeitet, um z.B. Zeit für Kindererziehung, Pflege von Angehörigen oder auch zur eigenen Weiterbildung nutzt, aber auch wiederum Zeiten in denen man mehr arbeitet.

Stichwort:GBV für die Lebensarbeitszeit."

Mehr Planbarkeit von Leben und Arbeit steht hoch im Kurs.
Durchweg sind die Beschäftigten für eine generell kürzere Wochenarbeitszeit, so würden 68% der Befragten nur 35 Stunden oder weniger pro Woche arbeiten wollen.

„Arbeitszeit ist ungerecht verteilt“, so Peter Schoennagel weiter. „Die einen am Ende ihrer Kräfte, zwischen ständiger Erreichbarkeit, Schlaflosigkeit und fehlender Abschaltung nach Feierabend oder im Urlaub, die anderen, bei denen der Lohn des Vollzeitjobs nicht für das Existenzminimum ausreicht.“

Frankreich macht es vor: im Land des "Savoir-vivre" gilt die 35 Stunden Woche.  Ist doch schon mal ein guter Anfang.

 


19.07.2017

TEC: Verbesserung der Betrieblichen Altersvorsorge 

 

Auch in diesem Jahr haben alle Beschäftigten die Möglichkeit, durch Umwandlung von Entgelt zusätzliche Rentenbausteine zu erwerben, um damit die Betriebliche Altersversorgung zu verbessern. Dazu zählen u. a. die Modelle "Einmalzahlungen und Altersvorsorge" (EZAV) und "Deferred Compensation" (DC). Anträge für das kommende Jahr müssen bis zum 31. August 2017 gestellt werden. Der Antrag im Rahmen von EZAV hat eine Laufzeit von vier Jahren.

Ansprechpartner der SD Worx GmbH unter der Rufnummer 03634-330-3130 zur Verfügung.

Link zur Broschüre (nur im IntraNet verfügbar)


Kurz gemeldet

 

 

Endlich konnte auch für TECTRION die Gesamtbetriebsvereinbarung (GBV) "Flexible Arbeitsformen: Telearbeit und Mobiles Arbeiten" unterzeichnet werden.

Wie schon vielerorts praktiziert wird das flexible mobile Arbeiten offiziell ermöglicht.

Nähere Informationen hierzu bei eurem Betriebsrat des Vertrauens.